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HERZLICH WILLKOMMEN

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland-Rheinhessen begrüßt Sie auf seinem Internetauftritt.

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Nachruf Daniel Löw

11.03.2016

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland-Rheinhessen trauert um seinen Ehrenlandesinnungsmeister

Daniel Löw

Herr Löw hat über ein Jahrzehnt lang als Vorstandsvorsitzender die Geschicke des Verbandes gelenkt.

Als Landesinnungsmeister hat er, begründet auf seiner hohen fachlichen und menschlichen Qualifikation den Verband in eine führende, viel beachtete Position in der Politik, und im öffentlichen Leben geführt.

Bei allem Schaffen und Tun war ihm die Förderung und die Betreuung des beruflichen Nachwuchses stets ein Anliegen mit höchster Priorität.

Für seinen unermüdlichen Einsatz für unser Handwerk wurden Herrn Löw hohe Anerkennungen und höchste Auszeichnungen zuteil.

So wurde er 2010 vom Fachverband zum Ehrenlandesinnungsmeister ernannt.

Sein Wirken für das Allgemeinwohl und für unseren Berufstand wurde unter anderem mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und der Staatsmedaille für soziales Engagement gewürdigt.

Wir verlieren eine Persönlichkeit mit hoher fachlicher Kompetenz und Wertvorstellungen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Landesinnungsmeister Helmut Gosert 
Hauptgeschäftsführer Reinhard Horre

 

Harmonisch verlaufende Delegiertenversammlung zum Jahresende

21.11.2015
Landesinnungsmeiser Helmut Gosert begrüßt die Delegierten
Ehrung von Ernst Muscheid durch LIM Helmut Gosert und Geschäftsführer Reinhard Horre

Landesinnungsmeister Helmut Gosert begrüßt die DelegiertenEhrung von Ernst Muscheid durch LIM Helmut Gosert und Geschäftsführer Reinhard HorreAm 21.11.2015 tagten die Obermeister- und Delegierten des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen in Koblenz zum letzten Mal im Jahre 2015.

Die große Teilnehmerzahl wertete der Landesinnungsmeister Helmut Gosert als ein Zeichen der Geschlossenheit und Stärke des Fachverbandes, wofür er sich ausdrücklich bedankte.

Regulativ standen die Ehrung von Ernst Muscheid und die Verabschiedung des Haushaltsplans 2016 auf der Tagesordnung. Herr Ernst Muscheid wurde auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes zum Ehrensenator auf Lebenszeit ernannt. Damit würdigte die Verbandsspitze das großartige Engagement, welches Ernst Muscheid in über 60 Berufsjahren sowohl auf Innungs- als auch auf Verbandsebene auszeichnete. Der Haushaltsplan 2016 wurde einstimmig bei einer Enthaltung verabschiedet.

Anschließend informierte Helmut Gosert die Delegierten über die Ergebnisse der ZVSHK-Mitgliederversammlung, die am 10.11.-11.11.2015 in Berlin stattfand.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Aktuelles Fachverband“ verkündete er den Abschluss von zwei Rahmenabkommen, die für die Mitglieder bedeutsame Vorteile generieren.

Zum einen handelt es sich um den Beitritt des Fachverbandes zum Einkaufsverband der Bauwirtschaft, kurz BAMAKA genannt. Und zum anderen um den Abschluss eines Rahmenabkommens mit der Axa bezüglich einer Berufsunfähigkeitsrente für Inhaber und Mitarbeiter. Das Besondere dabei, sind die vereinfachten Gesundheitsfragen, die es auch den Personen ermöglicht, eine Berufsunfähigkeitsrente zu erlangen, die es bei anderen Anbietern schwer haben.

Ein ganz „heißes“ Eisen griff der Landdesinnungsmeister mit dem Thema „Ausbildungsumlage“ auf. Die Versammlung verständigte sich auf eine Resolution, die zum Ziel hat, die Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz zu einer abgestimmten Verfahrensweise in Sachen „Umlage der überbetrieblichen Ausbildungskosten auf alle Betriebe unserer Gewerke“ zu bewegen. Hintergrund ist eine seit Jahren zu beobachtende Entwicklung, dass die Zahl der Ausbildungsbetriebe abnimmt, gleichzeitig aber der Bedarf an Fachkräften steigt. „Es kann nicht sein“, so Helmut Gosert, „das Wenige die Kosten tragen und alle Anderen die Profiteure sind.“

Die Resolution wurde einstimmig bei einer Enthaltung verabschiedet.

Ein engagierter Beitrag von Frau Anke Löser zum Thema „Stundenverrechnungssätze in das Netz stellen“ gab Anlass für Helmut Gosert auf den nächsten Verbandstag am 10.06.2016 aufmerksam zu machen. Dieser wird sich ausschließlich mit dem Thema „Neue Medien“ befassen. Die digitale Vernetzung breitet sich rasend schnell auch in unserer Branche aus. „Wir wollen unsere Betriebe mit den neuesten Entwicklungen auf diesem Sektor bekannt machen“, so der Landesinnungsmeister.

Den Abschluss bildete ein Kurzreferat des technischen Referenten, Dipl. Ing. Christoph Gelhard, zu den technischen Vorhaben und Fördermaßnahmen im Jahre 2016. Die anschließende rege Diskussion bestätigte, dass die Themenwahl bei den Delegierten gut aufgenommen wurde.

Maximale Energie-Effizienz mit KWK: Treffen Erfahrungskreis Kraft-Wärme-Kopplung in Dieblich

16.11.2015

Koblenz, 16.11. 2015. Unternehmen und Immobilieneigentümer können bei der Wärmeerzeugung gleichzeitig Strom produzieren und damit Energie effizienter einsetzen. Zwanzig Fachleute aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Branche diskutierten in Dieblich über die Anwendungsmöglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), um Energie und Kosten zu sparen. Zur Auftaktveranstaltung des Erfahrungskreises hatte die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH gemeinsam mit dem Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland-Rheinhessen den KWK-Experten Adi Golbach aus Berlin ins Hotel Pistono eingeladen. Dort konnte auch das betriebseigene Blockheizkraftwerk besichtigt werden, das Haus und Schwimmbad mit Strom und Wärme versorgt.

KWK-Anlagen, die Strom erzeugen und die dabei entstehende Wärme optimal nutzen, sparen im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken 30 bis 50 Prozent an Energie. Umgekehrt gelte für die Erzeugung von Wärme mit Heizkesseln, dass viel Energie nutzlos vergeudet werde, stellte Golbach klar: „Wir verbrennen Energieträger mit Brennwertkesseln scheinbar zwar optimal, aber die in den Brennstoffen enthaltene Energie kann noch viel besser genutzt werden. Überall, wo Wärme erzeugt wird, ist auch das Potenzial zur gekoppelten Erzeugung von Strom vorhanden.“ Dann, so Golbach, lasse sich die maximale Energieeffizienz erzielen, wo möglich auch mit Nutzung der Brennwerttechnik.

Die Einsatzbereiche von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung sind vom industriellen und gewerblichen bis in den privaten Bereich sehr vielfältig. Die Anlagengrößen reichen von großen Gas- und Dampfturbinen über Blockheizkraftwerke bis zu Kleinstanlagen (sogenannten Mikro-KWK), die auch in Ein- und Zweifamilienhäusern eingesetzt werden können. Die Anzahl der in Deutschland installierten Anlagen ist laut Golbach jedoch gemessen am gesamten Heizungsmarkt noch relativ überschaubar, und auch das bislang vom Gesetzgeber mit 25 Prozent an der gesamten Stromerzeugung festgelegte Ausbauziel für KWK-Anlagen sei im Hinblick auf die mögliche Einsparung an Kohlendioxid keineswegs zu ambitioniert. Mit dem neuen Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG), das ab 2016 in Kraft treten soll, falle man aber noch dahinter zurück: Das Ausbauziel ist im Regierungsentwurf so umdefiniert worden, dass dann nur noch 25 Prozent des Stroms der regelbarer Erzeugung erreicht werden sollen „Wind- und Solarstrom werden dabei nicht mitgerechnet. Golbach: „Das ist eine Mogelpackung, nämlich so, als stelle jemand eine Packung Milch ins Regal, die nur dreiviertel voll ist.“ In der Konsequenz bedeute dies, dass mit der neuen Zieldefinition das Ziel praktisch schon erreicht sei. „Damit droht eine Hemmung des KWK-Ausbaus in Deutschland“.

Ein weiteres Hemmnis liege in der großen Komplexität hinsichtlich Technik, Planung, Genehmigung und Förderung von KWK-Anlagen. Hier sei deutlich mehr Informationstransfer notwendig, betonte Golbach und begrüßte das Angebot der Veranstalter zum Erfahrungsaustausch unter Mitarbeitern aus Unternehmen der Bereiche Energiewirtschaft, Industrie, Planung, Beratung, Anlagenbau, Installation und Effizienzdienstleistungen.

Andreas Sigloch von der Energieagentur Rheinland-Pfalz fasste nach intensiver Diskussion über Ziele und Themen des herstellerunabhängigen Erfahrungskreises zusammen: „Die Treffen dienen zu Information und Austausch über Know-how und Konzepte zum Einsatz geeigneter KWK-Techniken. Sie helfen außerdem, gute Argumente zu vermitteln, die die Entscheider überzeugen.“ Solch ein gutes Argument sei zum Beispiel die Amortisationszeit von nur vier Jahren, wie sie beim Blockheizkraftwerk im Hotel Pistono erreicht werde. Grundlage dafür sei eine gute Planung und Umsetzung, mit der die möglichen Einsparpotenziale tatsächlich ausgeschöpft werden. Ganz im Sinne von Adi Golbach: „Wenn Sie in einen Apfel einmal reinbeißen und dann den Rest wegwerfen, ist es das, was in bisherigen Kraftwerken und Heizkesseln passiert. Kraft-Wärme-Kopplung ist es hingegen, wenn Sie den Apfel ganz aufessen.“

Weitere Informationen:
Dipl.-Ing. (FH) Paul Ngahan, Regionalreferent Mittelrhein,
Tel.: 06761 – 9678931,
E-Mail: paul.ngahan@energieagentur.rlp.de
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Die Energieagentur Rheinland-Pfalz ist die landesweite Plattform für die Energiewende in Rheinland-Pfalz. Sie unterstützt Akteure aus verschiedenen Bereichen dabei, die Energiewende voranzutreiben. Dazu bietet sie fachliche Unterstützung, vernetzt und moderiert, kommuniziert Energiewende-Projekte und entwickelt Statusberichte zur Energiewende im Land. Die Energieagentur Rheinland- Pfalz GmbH ist 2012 als hundertprozentige Landestochter mit Sitz in Kaiserslautern gegründet worden. Sie wird aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung finanziert. Sie arbeitet markt- sowie anbieterneutral in enger Kooperation mit zahlreichen etablierten Akteuren.
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Presseanfragen zu „Ein Königreich für die Zukunft“
Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Regionalbüro Rhein-Mosel-Eifel
Renate Michel
Telefon 0261/57941955
E-Mail rhein-mosel-eifel@energieagentur.rlp.de

Presseanfragen zu den Aktivitäten der Energieagentur Rheinland-Pfalz:
Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Melanie Meder
Telefon 0631/ 205 75-7104
Mobil 0151/ 125 60 760
E-Mail melanie.meder@energieagentur.rlp.de


Informationen über die Energieagentur Rheinland-Pfalz im Internet:
www.energieagentur.rlp.de
www.energieagentur.rlp.de/newsletter
www.twitter.com/energie_rlp

Verbandstag 2015

13.06.2015
Überwiegend strahlende Gesichter bestätigten das Veranstaltungskonzept (erste Reihe von l. n. r.: Pr
Staatssekretär Uwe Hüser bei seiner Rede
Landrat Schwickert, Landesinnungsmeister Gosert, Präsident Krautscheid, Staatssekretär Hüser
Eröffnung des Festabends durch Landesinnungsmeister Gosert
Weiterbildungsmeisterin Genoveva Bleser und Weiterbildungsgesellen Evelyn Sommer strahlen mit Geschä

Am 13.06.2015 fand aus Anlass des hundertjährigen Bestehens der Innung Rhein-Westerwald der diesjährige Verbandstag des Fachverbandes im Wildpark-Hotel in Bad Marienberg statt.


Das Programm hatte der leider viel zu früh verstorbene Obermeister der Innung, Werner Zöller, gemeinsam mit dem Vorstand zusammengestellt.


Rund 120 Mitglieder und Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. Nach der Eröffnung durch den Landesinnungsmeister Helmut Gosert und den Grußworten von Handwerkskammerpräsident Kurt Krautscheid und Landrat Achim Schwickert hielt der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Uwe Hüser, die Eröffnungsansprache. Dabei würdigte er insbesondere die unverzichtbare Rolle des SHK-Handwerks bei der Energiewende. Danach hielt der Hauptredner Vincenz Baldus unserer Gesellschaft und insbesondere der Politik den Spiegel vor das Gesicht. Sein Vortrag „Deutschland- wirtschaftswunderland oder wunderliches Wirtschaftsland?“ erhielt großen Beifall, weil er ungeschminkt und ohne diplomatische Rücksichten zu nehmen unangenehme Wahrheiten aussprach.


Den Vormittag beschloss Obermeister Dirk Lichtenthäler, wobei er seine Freude zum Ausdruck brachte, dass so viele Teilnehmer der Einladung Folge geleistet hatten.


Den Nachmittag eröffnete ein Fachvortrag von Rainer Albus zum Thema „Auswirkungen der neuen Emissionsschutzverordnung“. Anschließend fand eine außerordentliche Delegiertenversammlung statt. Dabei konnte Landesinnungsmeister Helmut Gosert eine neue Imagekampagne des ZVSHK zur Nachwuchswerbung verkünden. Der Tarifkommissionsvorsitzender Reiner Hilger informierte die Delegierten über den Fortgang der Tarifverhandlungen. Diese befinden sich auf einen guten Weg und lassen hoffen, dass diese noch in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Geschäftsführer Reinhard Horre referierte zum Thema „Mindestlohn“ und verwies dabei auf die Informationen, die der Chef gegenüber seinen Mitarbeitern und Kunden geben sollte.


Der Festabend, der von der Innung organisiert war, hielt zur Freude der über 120 Gäste einige Überraschungen parat. So konnte Obermeister Dirk Lichtenthäler zwei von Reiner Meutsch gestiftete Hubschrauber-Rundflüge verlosen. Die Verlosung erbrachte einen Betrag von 700 Euro, der für die Hilfsorganisation Fly und Help gespendet wurde.


Der Festabend bildete auch den würdigen Rahmen, um die „Weiterbildungsmeisterin“ des Jahres 2014 zu küren. Mit 13 Fortbildungstagen war Frau Genoveva Bleser der Titel nicht zu nehmen. Ihr Erfolg wurde noch dadurch gekrönt als das ihre Firma mit der „Weiterbildungsgesellen“ Evelyn Sommer auch den zweiten Preis in diesem vom Fachverband ausgeschriebenen Wettbewerb errang.
Den dritten Preis konnte Sven Blumers von der Firma Seitner Haustechnik GmbH in Empfang nehmen.


Besonderen Anklang fand der Entertainer und Bauchredner Kay Scheffel mit seiner urkomischen Bühnenshow. Bei einem Buffet, geistreichen Getränken und Gesprächen erblickten etliche Teilnehmer die aufgehende Sonne des nächsten Tages. Was kann es schöneres geben?

 

Politik trifft Wissenschaft zum Thema Energiewende

16.05.2015
Dr. Langen, HGF Horre, Prof. Dr. Heck, LIM Gosert
Prof. Dr. Heck + Zuhörer
Dr. Langen + Prof. Dr. Heck

Sind wir noch zu retten?! Unter diesem Motto veranstaltete der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen am 16.04.15 eine Podiumsdiskussion. Es diskutierten Dr. Werner Langen, Europarlamentarier, und Prof. Dr. Heck vom Umweltcampus Birkenfeld. Nach der Begrüßung durch den Gastgeber, Helmut Gosert, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes, gab zunächst Prof. Dr. Heck sein Statement ab. Er schilderte wie im August letzten Jahres die Energiewende Schaden nahm. Zu diesem Zeitpunkt hat die Bundesregierung die Fördermittel für Solar- und Biokraftanlagen drastisch gekürzt. In der Folge sank die Investitionsbereitschaft dramatisch. Hersteller gingen reihenweise in Insolvenz. Knowhow wanderte ab. Chinesische Firmen kauften Hersteller und Patente auf. Von diesem abrupten Förderstop hat sich die Branche bis heute nicht erholt. Der Wechsel erfolgte ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo deutsche Firmen dabei waren, sich ausländische Märkte zu erschließen. Auch diese Expansion fiel in sich zusammen. Das von Prof. Dr. Heck geleitete Institut, welches sich überwiegend mit regionalen Nahwärmekonzepten befasst, spürte die schlagartige Zurückhaltung der Kommunen sofort. Für ihn bleibt es unverständlich, wie man die Gelegenheit, Förderung der regionalen Kaufkraft und damit Stärkung des ländlichen Raumes, ungenutzt verstreichen ließ.
Dr. Werner Langen stellte gleich zu Beginn seiner Ausführungen klar, dass er als Politiker für sein Handeln auch zur Verantwortung gezogen wird. Dieses unterscheidet ihn von dem Professor. Deutschland muss als Exportland auch Rücksicht auf die Weltlage nehmen. Trotz aller Bemühungen wird Deutschland auch zukünftig Energie importieren müssen. Einseitige Subventionen zu Gunsten nationaler Anbieter behindern den Warenverkehr und sollten daher immer auf den Prüfstand gestellt werden. Als überzeugter Europäer nimmt er diese Haltung auch im europäischen Parlament wahr. Zum Beweis führte er an, dass er sich gegen den Neubau eines britischen Atomkraftwerkes ausgesprochen habe. Wirtschaftlich ließe sich dieses nur durch erhebliche Subventionen der EU betreiben.


Ein abschreckendes Beispiel für die „Sumpfblüten“ der Förderung brachte der Obermeister der SHK-Innung Rhein-Westerwald, Dirk Lichtenthäler, in der anschließenden offenen Diskussion zum Besten. In seinem Heimatdorf hat ein Landwirt eine große Biogasanlage errichtet. Diese speist den Strom mit Vorrang in das Netz ein und versorgt im Dorf 8 Haushalte mit Strom. Um den notwendigen „Kraftstoff“ für den Betrieb der Anlage zu erhalten, ist der Landwirt nicht nur auf seine eigenen Maisfelder angewiesen, sondern muss den Mais im ganzen Landkreis „zusammenkarren“. Dieses verursacht erhebliche Emissionen und stellt sich vom Verkehrsaufkommen als eine Belastung für die Dorfbewohner dar. Professor Heck gestand Auswüchse ein, diese dürften aber nicht als Beleg dafür herhalten, um die gesamte Förderpolitik in Frage zu stellen. Schon zu allen Zeiten, gilt es als Regierungsaufgabe, Herstellungsverfahren zu fördern, die ohne sie, niemals die Marktreife erlangen würden.


In weiteren Diskussionsbeiträgen brachten die Anwesenden, unter ihnen Vertreter regionaler Netzwerke und der Energieagentur Rheinland-Pfalz, jeweils ihre Ansichten zur Energiewende zum Ausdruck. Diese wird insgesamt als richtig eingeschätzt, so dass das Fazit von Helmut Gosert am Ende lautete: Wir sind noch zu retten!

Obermeister- und Delegiertenversammlung bestätigt den eingeschlagenen Weg des Verbandes

28.02.2015
Am 28.02.2015 fand in Koblenz die erste Obermeister- und Delegiertenversammlung des Jahres 2015 statt. Traditionell stehen dabei die Rechenschaftsberichte des Vorstandes und der Geschäftsführung für das abgelaufene Jahr im Mittelpunkt. Landesinnungsmeister Helmut Gosert nutzte die Gelegenheit, um deutlich zu machen, dass die SHK-Handwerksberufe die Garanten der Energiewende sind. Dieses bedeutet aber zugleich, dass sich die Betriebsinhaber und ihre Mitarbeiter ständig weiterbilden müssen. Entsprechende Weiterbildungsangebote bietet der Fachverband an.Als Fachgruppenleiter und Tarifkommissionsmitglied erstattete Friedrich Linn die Berichte der Fachgruppe und der Tarifkommission. Sorgen bereitet der Fachgruppe nach wie vor das Thema „Steinbildung“. Hier forderte er die Tagungsteilnehmer auf, sich entsprechende Nachweise vom Hersteller geben zu lassen. Bezüglich der Tarifkommission ging er auf die Sondierungsgespräche mit der IG Metall ein. Diese verlaufen zur Zeit ergebnislos. Abschließend lenkte er die Aufmerksamkeit auf die Lohn- und Gehaltsempfehlungen 2015, die nochmals überarbeitet wurden. Für den Berufsbildungsausschuss sprach Heiko Olk. Nach dem derzeitigen Meinungsbild im Bundesverband wird es wohl nicht zu einer neuen Ausbildungsverordnung für den Beruf des Anlagenmechanikers SHK kommen.Obermeister Gerhard Köhl bestätigte als Kassenprüfer den Jahresabschluss 2014 und empfahl der Versammlung die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung. Diese wurde einstimmig erteilt.Anschließend stand eine Ergänzungswahl für den Vorstand des Fachverbandes auf der Tagesordnung. Diese wurde durch das Ableben von Werner Zöller notwendig. Aus dem Wahlvorgang ging Oliver Saling, Obermeister der Innung Mainz, als Sieger hervor.Unter TOP „Verschiedenes“ machten die Obermeister und Delegierten regen Gebrauch von ihrem Rederecht. Dabei reichten die angesprochenen Themen von der Nachwuchsgewinnung bis hin zur Umsetzung der Energie-Labeling-Richtlinie.Landesinnungsmeister Helmut Gosert bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen und die lebhaften, aber immer sachlichen, Redebeiträge. „Sie haben damit ein beeindruckendes Beispiel für die Lebendigkeit der freiwilligen Berufsorganisation gegeben“, so die Schlussworte des Landesinnungsmeisters.

Fachverband übernimmt Patenschaft für Klassenprojekt „erneuerbare Energien“

14.01.2015
Unter Vermittlung und in Anwesenheit des Landrates Frank Puchtler wurde am 14.01.2015 der 11. Klasse des Gymnasiums für Umwelttechnik in Diez eine Förderzusage des Fachverbandes in Höhe von 500 Euro erteilt. Die damit verbundene Patenschaft wurde im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung besiegelt.In seiner Eröffnungsrede erläuterte der Landesinnungsmeister Helmut Gosert die Gründe, die den Fachverband dazu bewogen haben, gemeinsam mit der Innung Rhein-Lahn und dem Patenbetrieb Aartal GmbH dieses Projekt zu unterstützen. Es soll einen Beitrag dazu leisten, den Blickwinkel von Schülern von weiterführenden Schulen hinsichtlich ihrer beruflichen Vorstellungen zu erweitern. Eine Ausbildung im Handwerk bietet vielfältige Möglichkeiten und ist auch mit einem Studium vereinbar.Anschließend stellten der Geschäftsführer des Fachverbandes, Reinhard Horre, und der technische Referent, Dipl. Ing. ( FH ) Christoph Gelhard, die Projektbedingungen und die Unterstützungsleistungen vor. Das Klassenprojekt trug der Fachlehrer Dipl. Ing, ( FH ) Jörg Menz vor. In fünf Gruppen werden die Schüler jeweils an konkreten Objekten energetische Sanierungskonzepte erarbeiten. Diese werden am Ende des Projektes vorgestellt und prämiert.Abschließend brachte Kai Neidhöfer als stellvertretender Obermeister der Innung Rhein-Lahn in Vertretung des verhinderten Obermeisters Dieter Hillingshäuser seine Freude zum Ausdruck, dass der Fachverband mit dem Gymnasium in Diez eine Schule aus dem Einzugsgebiet der Innung als Pilotprojekt auserkoren hatte.

Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen

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