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Passwort vergessenDelegierte kommen in Koblenz zusammen
Am Samstag, den 09. Mai 2026, fand im Servicehaus des Handwerks in Koblenz die diesjährige Obermeister- und Delegiertenversammlung statt. Zahlreiche Obermeister sowie Delegierte nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur gemeinsamen Beratung aktueller Themen des Handwerks.
Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Landesinnungsmeister Oliver Saling standen zunächst die formalen Tagesordnungspunkte auf der Agenda. Im weiteren Verlauf berichtete er in seinem Rechenschaftsbericht über die politischen Entwicklungen sowie die Aktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres. Ergänzt wurde dies durch Berichte aus den Ausschüssen und Fachgruppen sowie den Rechenschaftsbericht der Geschäftsführerin Katharina Hilger
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Versammlung war die Vorlage der Jahresrechnung 2025 einschließlich des Berichts zur Kassenprüfung. Im Anschluss beschlossen die Delegierten die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Thema Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz. Bereits in seiner Eröffnungsansprache betonte Landesinnungsmeister Saling, dass das Wahlergebnis die politischen Kräfteverhältnisse spürbar verändert habe. Mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD sowie der bevorstehenden Konstituierung des neuen Landtags sei es nun entscheidend, frühzeitig den Dialog mit den politischen Verantwortlichen zu suchen und die Anliegen des Handwerks aktiv einzubringen.
„Gerade jetzt gilt es für uns als Verband von Beginn an präsent und ansprechbar zu sein“, betonte Saling. Ziel sei es, bestehende Netzwerke weiter auszubauen und die zentralen Themen des Handwerks frühzeitig bei den verantwortlichen Akteuren zu platzieren. Unabhängig von politischen Mehrheiten müsse sichergestellt werden, dass die Interessen des Handwerks in den kommenden politischen Entscheidungen angemessen berücksichtigt werden.
Die Ergebnisse einer durchgeführten Blitzumfrage zu den Wahlergebnissen wurden von Geschäftsführerin Hilger vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass die Interessen des Handwerks auch in der neuen Legislaturperiode klar positioniert und in politische Entscheidungsprozesse eingebracht werden müssen. Das Fazit der Umfrage fiel eindeutig aus: Das SHK-Handwerk erwartet keine kurzfristigen politischen Wunder, jedoch sehr wohl spürbare Verbesserungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Entscheidend hierfür sind ein intensiver Austausch sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Eine verlässliche, konsistente Politik sowie das sichtbare Übernehmen von Verantwortung durch die politischen Akteure werden dabei als unerlässlich angesehen.
Die Obermeister- und Delegiertenversammlung bot erneut eine wichtige Plattform für konstruktiven Austausch, Vernetzung und die gemeinsame strategische Ausrichtung des Handwerks in Rheinland-Pfalz.

