Kontakt

Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen

Hoevelstr. 19

56073 Koblenz


Telefon: 0261 / 40630 - 40

Telefax: 0261 / 40630 - 23

E-Mail: info@shk-dienst.de

Website: www.shk-dienst.de

Video

Bescheinigung

Umkreissuche

HERZLICH WILLKOMMEN

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland- Rheinhessen begrüßt Sie auf seinem Internetauftritt.

HERZLICH WILLKOMMEN

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland- Rheinhessen begrüßt Sie auf seinem Internetauftritt.

HERZLICH WILLKOMMEN

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland- Rheinhessen begrüßt Sie auf seinem Internetauftritt.

FACHUNTERTNEHMERBESCHEINIGUNG

SHK BETRIEB FINDEN

SHK-Handwerk trauert um Karl Heinz Notter

06.04.2022

Der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen trauert um seinen langjährigen Landesinnungsmeister und Ehrenlandesinnungsmeister Karl Heinz Notter.

Karl Heinz Notter führte den Fachverband in den Jahren von 1972 bis 1981 und hat bleibende Verdienste bei der Entwicklung der SHK-Verbandsorganisation in Rheinland-Rheinhessen erworben. Für diese Verdienste ernannte der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen bereits im Jahr 1981 zum Ehrenlandesinnungsmeister.


Der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen trauert mit seinen Angehörigen und Weggefährten und wird Karl Heinz Notter in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.


 Mehr..
 Weniger..

Heizungsbranche mit Lösungsstrategien für Klimaschutz und Versorgungssicherheit

28.03.2022

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sowie der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) haben gestern im Dialog mit der Bundespolitik Strategien und Lösungsansätze diskutiert, die die Erreichung der ambitionierten Klimaziele im Wärmesektor ermöglichen. Im Rahmen der Deutschen Wärmekonferenz, die auch inhaltlich unter dem Eindruck des Angriff-Kriegs Russlands gegen die Ukraine stand, legte der BDH im Berliner Futurium sein Strategiepapier „Zielbild Wärmemarkt 2045“ vor. Unter dem Motto „alle Register ziehen“ stehen dabei vier Punkte im Mittelpunkt, die Beschleunigung der Heizungsmodernisierung, der Ausbau und die Einbindung erneuerbarer Energien, die Dekarbonisierung der Energieträger im Wärmemarkt und die Steigerung der energetischen Sanierungsrate. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen muss der Ausbau der erneuerbaren Energien inklusive Biomethan und Holzenergie sowie der Markthochlauf von Wasserstoff noch schneller organisiert werden als bisher geplant“, forderte BDH-Präsident Uwe Glock. Dabei gilt es alle technologischen Lösungen einzubeziehen, die einen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele im Wärme- und Gebäudesektor ermöglichen. Nur so wird die Wärmewende unter Berücksichtigung der Heterogenität der Gebäude und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einem Realitätscheck standhalten. Die Verengung des Lösungsraums auf nur wenige Technologien droht den gerade realisierten Marktaufschwung bei den Wärmeerzeugern auszubremsen.


Fachhandwerk für die Erreichung der Klimaziele entscheidend

Eine entscheidende Rolle nimmt dabei das Fachhandwerk ein. In den nächsten zehn Jahren scheiden rund 30 Prozent der heute Beschäftigten ruhestandsbedingt aus dem Erwerbsleben aus. Davon werden die rund 49.000 SHK-Betriebe aufgrund der demografischen Entwicklung aber nur etwa die Hälfte durch Neueinstellungen ersetzen können. Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele im Wärmemarkt zu erreichen, muss aber zwangsläufig die Modernisierungsrate der Heizungen weiter gesteigert werden. Ohne ausreichende personelle Kapazitäten im Heizungsbauerhandwerk ist das in dem angestrebten knappen Zeitraum bis 2030 nicht zu schaffen. Darauf verwies in Berlin der Präsident des ZVSHK, Michael Hilpert. „Entscheidend ist für uns der Faktor Zeit. Wir unterstützen die Klimaziele der Bundesregierung. Wir schaffen auch deren Umsetzung im Wärmemarkt. Aber die zeitlichen Fristen hierfür müssen sich an dem Machbaren orientieren, das heißt an den verfügbaren Fachkräften!“. So rechnet der ZVSHK mit rund 60.000 zusätzlich benötigten Monteuren, um - wie von der Politik gefordert - bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen in Deutschland zu installieren. „Das Heizungsbauerhandwerk ist hochqualifiziert und in der Lage, die zunehmend komplexer werdenden heiztechnischen Systeme kompetent einzubauen und zu warten“, betonte ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. „Aber bei den gesteigerten Anforderungen seitens der Politik brauchen wir als Klimahandwerk auch konkrete Hilfe der Politik, den gesteigerten Fachkräftebedarf zu decken.“ Der ZVSHK erwartet hierzu analog zu der seit Jahren stattfindenden Hochschulförderung Unterstützung der Politik bei der Ausbildungsförderung und Weiterqualifizierung von Fachkräften – etwa durch ein neu zu schaffenden Kompetenzzentrum für Klimahandwerke.


Modernisierungsschub im Jahr 2021

Die Förderkulisse hat zu einer dynamischen Marktentwicklung bei der Heizungsmodernisierung in den vergangenen zwei Jahren geführt. Nach über zwei Dekaden ohne signifikantes Wachstum wurden im Jahr 2021 knapp 930.000 neue Anlagen installiert. Damit kommt man erstmalig in den Bereich von 1 Million Anlagen, die man zur Erreichung der Klimaziele im Gebäude benötigt. Diese Entwicklung muss durch die Verstetigung der Rahmenbedingungen noch weiter ausgebaut werden. Daher forderten die Verbände die Politik auf, die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) finanziell abzusichern und verlässlich fortzusetzen. Diese sei ein Erfolgsmodell und die Menschen seien bei stimmigen Rahmenbedingungen bereit, in moderne Heizungstechnik und damit in Klimaschutz zu investieren.


Beschleunigung der Heizungsmodernisierung auch in Europa

Im Rahmen eines EU-Panels diskutierte die Deutsche Wärmekonferenz auch die europäische Situation. „Was für den deutschen Wärmemarkt gilt, muss sich auch in Europa spiegeln“, forderte MdEP Dr. Markus Pieper. Nicht nur Deutschland, auch die EU als Gesamtes müsse die Modernisierung veralteter Wärmeerzeuger zur Reduktion der Emissionen im Gebäudesektor beschleunigen. „Dies geht unter anderem über die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt“, so der Europapolitiker.

An der Deutschen Wärmekonferenz nahmen rund 200 Vertreter aus Politik, Verbänden, Medien und Industrie teil. Trotz der derzeit großen Herausforderungen durch die noch immer nicht überwundene Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine, ging von der Veranstaltung ein positives Signal aus. „Die innovationsgetriebene Heizungsindustrie bietet bereits heute alle technologischen Lösungen, um die Klimaziele im Wärmesektor umzusetzen. Dazu gehören unter anderem Wärmepumpen, Brennstoffzellen, Brennwerttechnik für den Betrieb mit grünen Gasen und E-Fuels in Verbindung mit Solarthermie, hybride Systeme, Holzzentralheizungen und Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Gemeinsam mit unseren Marktpartnern aus Fachhandwerk und Großhandel müssen diese Systeme nun beschleunigt und unter verstärkter Nutzung CO2-reduzierter und erneuerbarer Energien in den Markt gebracht werden“, fasste BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt zusammen.

Gemeinsame Pressemitteilung BDH, ZVSHK, DG Haustechnik


 Mehr..
 Weniger..

Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung ab 20. März

18.03.2022

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung in ihrer jetzigen Fassung läuft am 19. März 2022 aus. Angesichts der jedoch weiterhin sehr hohen Infektionszahlen hat die Bundesregierung beschlossen, die Verordnung neu zu fassen und befristet bis zum 25. Mai 2022 zu verlängern.


Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass die Betriebe abhängig von der jeweiligen betrieblichen Gefährdungslage im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sog. Basisschutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz in ihrem Hygienekonzept festlegen. Bei der Festlegung der Maßnahmen sind insbesondere das regionale Infektionsgeschehen sowie besondere tätigkeitsspezifische Infektionsgefahren zu berücksichtigen. Geeignete Maßnahmen können insbesondere auch den Handlungsempfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie den branchenbezogenen Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger entnommen werden. Zu diesen grundlegenden Maßnahmen zählen insbesondere die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern, Handhygiene, Hust- und Niesetikette, das Tragen medizinischer Masken in von mehreren Personen genutzten Innenräumen und bei Unterschreitung des Mindestabstands sowie das infektionsschutzgerechte Lüften (AHA+L-Regel).


Viele Regelungen bleiben erhalten - andere nicht unbedingt

Etliche Regelungen aus der zuletzt geltenden Fassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bleiben in bekannter Form weitgehend unverändert erhalten:

  1. Auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung sind in einem Hygienekonzept die weiterhin noch erforderlichen Schutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen.
  2. Das betriebliche Hygienekonzept ist den Beschäftigten in geeigneter Weise in der Arbeitsstätte zugänglich zu machen.
  3. Den Mitarbeitenden ist es zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen.

Andere bisher geltende Regelungen sind jetzt nicht mehr zwingend, sondern im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens sowie tätigkeitsspezifischer Infektionsgefahren auf ihre Erforderlichkeit hin vom Arbeitgeber zu prüfen:

  1. Zu prüfen ist, ob den Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, einmal pro Kalenderwoche kostenfrei ein Corona-Test angeboten werden soll.
  2. Um die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen zu reduzieren, ist zu prüfen, welche geeigneten Maßnahmen getroffen werden können. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob die Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten diese in ihrer Wohnung ausführen können.
  3. Geprüft werden soll im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung auch, ob das Tragen medizinischer Gesichtsmasken durch die Beschäftigten erforderlich ist. Falls ja, muss der Arbeitgeber diese bereitstellen.


 Mehr..
 Weniger..

Fabian Grün aus in Rheinland-Pfalz für WorldSkills 2022 qualifiziert – Ein Interview

10.03.2022

Fabian Grün hat es geschafft! 

Beim Qualifizierungswettbewerb zur Teilnahme an den WorldSkills 2022, den Weltmeisterschaften der Handwerksberufe, setzte er sich hauchdünn gegen den Deutschen Meister 2021 Kai Rasenberger aus Sachsen durch und löste sein Ticket nach Shanghai.




Hallo Fabian! Herzlichen Glückwunsch zur Qualifizierung der diesjährigen WorldSkills – wie fühlt sich der Triumph wenige Tage danach an?

Fabian: Auch wenige Tage nach meiner Qualifizierung in Leipzig, ist es immer noch etwas Besonderes! Es war ein wahnsinniges Erlebnis und super interessant, unsere Arbeiten in so genauem Maß unter Beweis stellen zu können. Ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Trainingseinheiten mit unserem Bundestrainer Andre Schnabel und dem gemeinsamen Ziel: Die Weltmeisterschaft in Shanghai!


Im November 2021 fand der Bundeswettbewerb des PLW im Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers SHK in Koblenz statt. Junge Talente aus insgesamt zehn Bundesländern stellten sich dem Wettbewerb. Du hast hier leider ganz knapp den dritten Platz verpasst und wurdest Vierter. Denkst Du noch an den Wettbewerb und welche Erfahrung hast Du aus diesem Wettbewerb mitgenommen?

Fabian: Der Wettbewerb hat mich in jedem Fall auf die Qualifikation vorbereitet. Ich wurde vertrauter mit verschiedenen Abläufen, welche von da an auf mich zukamen. Gerade an der Deutschen Meisterschaft, an der ich den dritten Platz leider knapp verfehlt habe, ist der Reiz um einiges größer geworden beim Entscheid um die Qualifikation zur Teilnahme an den WorldSkills 2022 etwas mit nach Hause zu holen! Ich denke, eine der wichtigsten Erfahrungen die ich mitnehmen konnte, war das Arbeiten unter Zeit- und Leistungsdruck, was mir bisher noch nie in dem Maße begegnet ist.

Weiterhin fand ich sowohl die Begegnung mit den Teilnehmern aus den anderen Bundesländern als auch die mit den ehemaligen Teilnehmern der internationalen Wettbewerbe (WorldSkills und EuroSkills) der vergangenen Jahre sehr spannend. Es konnte ein reger Erfahrungsaustausch stattfinden, der mir auch bei der Teilnahme an der WM hilfreich sein wird.


Haben die Erfahrungen der Deutschen Meisterschaft Deine Leistungen im Qualifizierungswettbewerb beeinflusst?

Fabian: Durchaus, aufgrund der gesammelten Erfahrungen hatte ich eine ganz andere Herangehensweise an zum Beispiel das Speedmodul „Völkerschlachtdenkmal“. Wobei jede der gestellten Aufträge eine eigene Herausforderung bot, auf welche ich mich außerhalb meiner regulären Arbeitszeit bis in die Abendstunden mit Unterstützung meines Arbeitgebers (Klein Umwelttechnik GmbH & Co. KG aus Badem) bestmöglich versucht habe, vorzubereiten.


Und wie geht es jetzt weiter? Wie wird die Zeit bis zu den WorldSkills im Oktober 2022 gestaltet werden?

Fabian: Voraussichtlich mit viel Zeitinvestition - in Trainingseinheiten mit dem Bundestrainer und vielen Stunden im Rahmen meiner Freizeit. Es ist vorgesehen, dass ich noch an mehreren Trainingseinheiten in Leipzig, Schweinfurt und in der Schweiz in Vorbereitung auf die WorldSkills teilnehme. Hier werde ich mein Bestes geben, um den sehr vielfältigen Beruf des Anlagemechanikers SHK zu repräsentieren!


Und mit welchen Erwartungen und mit welchem Ziel bereitest Du Dich auf die WorldSkills 2022 vor?

Fabian: Ich denke, dass das Ziel mit den Erwartungen im Laufe der Trainingseinheiten immer weiter steigen wird. Es wäre eine Ehre, eine Medaille für Deutschland und den Beruf des Anlagenmechanikers für SHK mitnehmen zu dürfen!


Zum Abschluss noch ein kleiner Geheimtipp: Was möchtest Du Ausbilder:innen, aber auch den jungen Auszubildenden mit Blick auf die diesjährigen PLW Nachwuchswettbewerbe mitgeben?

Fabian: Zuerst einmal genau der Geheimtipp der mir gegeben wurde: "Erst am Ende kackt die Ente!" (Spruch der ehemaligen Teilnehmer der internationalen Wettbewerbe (WorldSkills und EuroSkills)).

Des Weiteren wünsche ich viel Erfolg und den nötigen Spaß am Beruf! Das sind die besten Voraussetzungen für eine gute Leistungen.


Der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen gratuliert recht herzlich und wünscht viel Erfolg in Shanghai.

Herzlichen Dank auch an den Ausbildungsbetrieb von Fabian Grün: Klein Umwelttechnik GmbH & Co. KG aus Badem, SHK-Innung Westeifel.



 Mehr..
 Weniger..

Krieg in der Ukraine: FAQ der BDA zu aktuellen Themen

07.03.2022

Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine stellen sich für viele Arbeitgeber und ihre Beschäftigten aufenthaltsrechtliche, arbeitsrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen.

Fragen, die sich hierbei stellen, wurden anhand der derzeit verfügbaren Informationen von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Form von FAQ zusammengefasst. Die FAQ werden fortwährend weiterentwickelt und aktualisiert. Der letzte Stand ist vom 04.03.2022.


Hier finden Sie die FAQ


Informationen des Innenministerium


 Mehr..
 Weniger..

Online-Seminar zur Brennstoffzelle erfolgreich umgesetzt

03.03.2022

Die Brennstoffzelle ist ein Baustein zur Energiewende. Dabei vereint sie auf relativ geringem Raum sowohl Bekanntes in Form eines Brennwertgerätes als auch Tätigkeiten, die dem SHK-Handwerk eher neu sind.

In einem zweistündigen Online-Seminar wurden interessierte SHK-Fachbetrieb in die Technik der Brennstoffzelle eingeführt. Sie erhielten Hinweise auf verfügbare Geräte und notwendige Weiterbildungen ebenso wie eine Einordnung in das energiepolitische Umfeld und die Fördersituation.

Das Seminar werden am 01.02.2022 in Zusammenarbeit mit der Landesinnung Saarland Sanitär-, Heizungs- und Klempnertechnik zusammen mit ZVSHK und Zukunft Gas durchgeführt.


Sie haben den Termin verpasst und interessieren sich für dieses Thema? Kontaktieren Sie uns per E-Mail an info@shk-dienst.de. Wir stellen Ihnen gerne die Vorträge zu Verfügung.


 Mehr..
 Weniger..

PRÄSIDENTEN STATEMENT

27.01.2022

ZVSHK-Präsident Michael Hilpert zur Grohe-Vertriebsstrategie: 

PARTNERSCHAFT BRAUCHT VERTRAUEN!

Wir im SHK-Handwerk verstehen und leben Marktpartnerschaft als Partnerschaft auf Augenhöhe. Wir sind gestandene Unternehmer, professionell arbeitende Kaufleute und keine Hinterwäldler im Blaumann - gar spielen wir hier die Rolle als „beleidigte Leberwurscht“! Als modern aufgestelltes Gewerk wissen wir sehr genau, dass die Gesetzmäßigkeiten und Rahmenbedingungen unseres Marktes einem steten Wandel unterzogen sind. Multi-Channel ist für uns kein Fremdwort. Wettbewerb – ob analog oder digital – ist für uns der Treiber für den eigenen wirtschaftlichen Erfolg. 


Allerdings braucht es dazu in unseren Augen in einem ohnehin eher begrenzten Markt faire Spielregeln der Akteure, die sich als Marktpartner ansehen. Wir müssen uns nicht immer verstehen; aber wir müssen uns vertrauen. Denn es ist die starke und bewährte Verbindung von Produktqualität sowie Installations- und Beratungskompetenz, die letztlich beiden Seiten wirtschaftlichen Erfolg beschert.


In diesem Sinne frage ich mich, warum unser Marktpartner GROHE mit der Einführung der Produktlinie GROHE Quickfix für Heimwerker seine Beziehung zum angestammten Vertriebspartner Fachhandwerk aktuell einem völlig unnötigen Stresstest aussetzt? Was sollen wir davon halten, wenn GROHE einerseits zahlreiche öffentliche Bekenntnisse abgibt, sein Verhältnis zum Fachhandwerk in Deutschland zu pflegen und zu intensivieren. Andererseits am Fachhandwerk vorbei, Quickfix-Armaturen der Kollektion „GROHE Start“ Hausbesitzern und Verbrauchern zur Selbstmontage anpreist? Dabei geht es nicht um die Frage, dass Sanitärprodukte auf ganz unterschiedlichen Wegen in die Hände der Endkunden gelangen. Es geht um die eindeutige Verbraucherbotschaft: Das schafft Ihr auch ohne Fachmann an Eurer Seite.


Mich erinnert GROHES neuerlicher Versuch eine Marke für Endkunden am Handwerk vorbei zu platzieren, an den ein paar Jahre zurückliegenden Streit um die damals so bezeichnete „Smart Serie“. Daraus hat GROHE offensichtlich nichts gelernt oder man hat versäumt die neue Führungsriege davon zu unterrichten. Da stellt sich mir schon die Frage, mit welcher Wertigkeit GROHE uns Fachhandwerker wirklich betrachtet. Unser Innungshandwerk belastet jedenfalls die offenkundige Bereitschaft GROHES, erneut eine Marke derart aggressiv aufzubauen und zu etablieren, die ganz bewusst außerhalb der bisher praktizierten Partnerschaft positioniert ist. Da muss sich in der GROHE Führungsetage niemand wundern, dass SHK-Unternehmer in der ganzen Republik dagegen Sturm laufen.


Sehen wir auf das große Ganze! Unsere Branche steht vor gewaltigen Aufgaben, die wir erfolgreich nur gemeinsam und auf Augenhöhe bewältigen können. Dazu gehört u.a. auch, dass öffentliche Bekenntnis zur Zusammenarbeit wie etwa auf Messen. Mein Appell an die Verantwortlichen: Machen Sie sich bewusst, welche Irritation und welchen Vertrauensverlust die Quickfix Markteinführung und seine begleitenden Marketing-Maßnahmen im Fachhandwerk ausgelöst haben. Es ist nicht an uns, diese starke Reaktion zu befrieden. Wir erwarten klare Angebote und Maßnahmen von GROHE, das gestörte Vertrauensverhältnis wieder herzustellen. Denn eines ist klar: die aktuelle Positionierung von GROHE ist eindeutig und es steht für jeden SHK-Unternehmer die Frage im Raum, wie geht er damit um?


Michael Hilpert ist Präsident des ZVSHK

 Mehr..
 Weniger..

ZVSHK-Qualitätszeichen ist Gewährleistungsmarke

04.01.2022

Meilenstein für das SHK-Handwerk: Das ZVSHK-Qualitätszeichen bietet als offiziell eingetragene EU-Gewährleistungsmarke garantierte Eigenschaften und damit noch mehr Orientierung und Sicherheit für das SHK-Fachhandwerk

Seit 30. September 2021 steht das Qualitätszeichen des ZVSHK als EU-Gewährleistungsmarke für offiziell garantierte Eigenschaften im deutschen SHK-Markt. Denn anders als bei anderen Individualmarken steht in dieser relativ jungen europäischen Markenkategorie eine Garantiefunktion im Vordergrund. Der ZVSHK zertifiziert auf dieser Basis Hersteller in einem umfassenden, öffentlichen Prüf- und Überwachungsverfahren anhand transparenter Kriterien. Träger des Qualitätszeichens versprechen dem SHK-Handwerk somit garantierte Mehrwerte, die per Satzung offiziell beim EUIPO (European Union Intellectual Property Office) hinterlegt sind.




„Die SHK-Verbandsorganisation ist zu Recht stolz auf diese herausragende Einstufung des Qualitätszeichens auf europäischer Ebene.” betont Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. “Das ZVSHK-Qualitätszeichen garantiert mit inzwischen 30 Kriterien Sicherheit und besonderen Herstellerservice für SHK-Betriebe. Diese reichen vom Erfüllen aller in Deutschland jeweils aktuell geltenden technischen Vorschriften, Normen und Gütesicherungskriterien, der komfortablen Bereitstellung qualitätsgeprüfter Produktdaten und -unterlagen, über eine Haftungsübernahmevereinbarung mit umfassendem Ersatzanspruch im Mangelfall bis hin zur Beteiligung an einem funktionierenden kostenlosen Rücknahmesystem für Transportverpackungen.”


Die Auszeichnung mit dem ZVSHK-Qualitätszeichen „Zertifizierter Hersteller“ bescheinigt insofern eine herausragende Qualität der Hersteller und ihrer Produkte mit umfangreichen Serviceleistungen und erheblichen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Bis heute wurden bereits 13 Hersteller mit dem ZVSHK-Qualitätszeichen ausgezeichnet, weitere Hersteller durchlaufen derzeit das Antrags- und Zertifizierungsverfahren. Zum Jahresende 2021 ausscheiden wird der Hersteller Rettig/PURMO.


Um Qualität, Sicherheit und Service auf stets aktuellem Standard zu zertifizieren, wird die herstellerseitige Erfüllung der Kriterien regelmäßig evaluiert. Die Kriterien selbst werden jährlich gemeinsam mit Vertretern der Hersteller, des Handwerks sowie der SHK-Organisation im Rahmen eines Qualitätszirkels überprüft, modifiziert und erweitert (oder auch reduziert).



 Mehr..
 Weniger..

Weiterbildungsangebot 2022 jetzt veröffentlicht

28.12.2021

Das Weiterbildungsangebot 2022 des Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen ist veröffentlicht und hat zahlreiche Neuerungen zu bieten.


Alle wichtigen Informationen hierzu finden Sie unter : 

Fortbildungsveranstaltungen 2022


Weiterhin erscheint auch in diesem Jahr unser beliebter Weiterbildungskatalog zur Einsicht der Angebote als gedruckte Ausgabe. Die Veröffentlichung und Zustellung an unsere angeschlossenen Innungsfachbetriebe ist dabei für Mitte Januar 2022 vorgesehen.



 Mehr..
 Weniger..
Weitere Meldungen anzeigen

Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen

Hoevelstr. 19

56073 Koblenz


Telefon: 0261 / 40630 - 40

Telefax: 0261 / 40630 - 23

E-Mail: info(at)shk-dienst.de


.



Seminarkalender

  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So

    Fachunternehmerbescheinigung - online ausfüllen!

    Fachbetrieb finden - Handwerkersuche in Ihrer Nähe