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Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland- Rheinhessen begrüßt Sie auf seinem Internetauftritt.

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ZVSHK beim Wärmepumpengipfel: "Fachhandwerk steht bereit"

01.07.2022

Beim digitalen „Wärmepumpengipfel“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie des Bundesbauministeriums (BMWSB) am 29. Juni 2022 hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) für das Heizungsbauerhandwerk eine klare Unterstützung des von der Bundesregierung angestrebten Wärmepumpenhochlaufs im Markt signalisiert.


Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie auf der Seite des ZVSHK unter www.zvshk.de


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Online-Schulung zur TRGE

25.05.2022

Zur Veröffentlichung der neuen DVGW-Regelwerksreihe Effizienz bieten wir eine entsprechende Online-Schulung an.

In der Schulung erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die Klimaziele und deren Auswirkungen auf den Wärmesektor in Deutschland (TRGE Teil 1 – Wärmeversorung Gebäude).


Zielgruppengerecht werden die Inhalte der neu veröffentlichten Regelwerksreihe erläutert. Die Online-Schulung definiert für Sie innovative Technologien bei der Gasnutzung. Deren Anwendung nach den aktuellen Vorgaben des neuen Gebäudeenergiegesetzes bei Sanierungsmaßnahmen im Bestand als auch beim Neubau von Gebäuden sind u.a. ein Kernpunkt der Schulung. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und die Einbindung erneuerbarer Energien erarbeitet das Seminar ebenfalls für Sie.


Weitere Informationen unter Online-Seminar TRGE am 14.10.22


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Corona-Arbeitsschutzverordnung wird nicht verlängert

21.05.2022

Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales soll die Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht erneut verlängert werden und läuft somit zum 26. Mai 2022 aus. Angesichts des erfreulichen und beständigen Abklingens der Infektionszahlen bestehe kein Anlass, die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung zu verlängern. Gleichzeitig wird die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel ihre Gültigkeit verlieren.

Regionale und betriebliche Infektionsausbrüche sind jedoch auch danach nicht ausgeschlossen. Arbeitgeber bleiben daher aufgefordert, das Infektionsgeschehen weiter zu beobachten und bei Bedarf das betriebliche Hygienekonzept an das Infektionsgeschehen anzupassen.


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird hierzu Empfehlungen in Form von Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) bereitstellen, die den betrieblichen Akteuren Orientierung und Hinweise zur Verhinderung und Eingrenzung betrieblicher Ausbrüche geben. Darin wird vor allem auf solche Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes eingegangen, die sich im Verlauf der Pandemie besonders bewährt haben.


Darüber hinaus beobachtet das Bundeministerium für Arbeit und Soziales das Infektionsgeschehen auch weiterhin und wird im Falle eines kritischen bundesweiten Wiederanstiegs rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen ergreifen und bekannt machen.


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Ehrungen des Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen

05.05.2022

Für eine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und herausragende Verdienste zur Förderung des SHK-Handwerkes haben Innungen die Möglichkeit, Einzelpersonen besondere Auszeichnungen seitens des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen verleihen zu lassen.


Im Frühjahr 2022 wurden folgende Ehrungen ausgesprochen:

Ehrenteller

Friedrich Linn, Innung Simmern

Karl-Peter Jennewein, Innung Worms


Ehrennadel in Gold

Frank Wershofen, Innung Ahrweiler

Klaus Augustin, Innung Simmern

Matthias Thomas, Innung Westeifel

Manfred Kissinger, Innung Mainz


Ehrennadel mit Silberkranz

Dieter Engel, Innung Rhein-Westerwald

Marco Scholl, Innung Rhein-Westerwald


Ehrennadel

Simon Gundlach, Innung Bingen-Ingelheim


Der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen gratuliert und dankt den Geehrten!

Ihr besonderes Engagement macht das SHK-Handwerk zu einer starken Gemeinschaft.


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SHK-Handwerk warnt vor „Klopapiereffekt“ bei Heizungen

05.05.2022

Der Fachverband SHK Baden-Württemberg hat nachstehende Pressemitteilung veröffentlicht, Stand 07.04.2022. Die Darstellungen und Aussagen sind überregional gültig – somit auch für unser Verbandsgebiet.

Die Unsicherheit der Verbraucher:innen bezüglich der zukünftigen Wärmeversorgung ihrer Immobilien hat in den letzten Wochen bundesweit zu einem Ansturm bei den Heizungsbauern geführt. Dieses Umdenken und die Entscheidung für den Einsatz erneuerbarer Energien begrüßt das SHK-Handwerk, warnt jedoch davor, den Heizungstausch übers Knie brechen zu wollen.

„In den vergangenen Wochen ist die Nachfrage nach Angeboten für Heizungen auf Basis von erneuerbaren Energien radikal angestiegen“, beschreibt Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker, Fachverband SHK Baden-Württemberg die aktuelle Situation. „Das freut uns sehr, bringt die Unternehmen aber an ihre Grenzen.“ Den Unternehmen tue es weh, Kunden auf später vertrösten zu müssen, aber die enorme Nachfrage könne nicht von heute auf morgen bewältigt werden. „Das ist wie beim Kauf von Klopapier im vergangenen Jahr. Alle wollen aus Angst vor einer Knappheit gleichzeitig die doppelte Menge. So etwas kann nicht gut gehen.“


Anders als beim Klopapier sieht der Verband jedoch kurzfristig echte Beschränkungen am Markt. Neben der vollen Auslastung berichten viele Installations- und Heizungsbaubetriebe derzeit von Lieferengpässen, beispielsweise bei Wärmepumpen. Ein Liefertermin in mehreren Monaten oder sogar erst in einem halben Jahr sind inzwischen nicht ungewöhnlich. Selbstverständlich tun auch die Hersteller momentan alles, um weitere Kapazitäten aufzubauen.


Nach Einschätzung der SHK-Organisation wird der Heizungstausch das Problem der Öl- und Erdgasabhängigkeit nicht kurzfristig lösen können. Von den rund 43 Millionen Wohnungen in Deutschland werden rund die Hälfte mit Gas und ein Viertel mit Öl beheizt. „Diese Infrastruktur wurde über Jahrzehnte aufgebaut. Selbst mit bestem Willen und beim Zusammenwirken aller Beteiligten sind die nicht in einem Jahr ausgetauscht“, so Becker. „Wir brauchen einen langfristigen und realistischen Plan.“


Entsprechend bittet der Verbandschef die Kunden um Geduld. „Wir raten dazu, den kurzfristigen Nachfrage-Boom abzuwarten und einen Heizungstausch langfristig zu planen, wenn die Hysterie wieder etwas abgeflacht ist.“ In der Zwischenzeit sollten sich Kunden selbst mit den verschiedenen Optionen und auch den möglichen Kosten befassen. Denn mit einer Wärmepumpe allein ist es meist nicht getan. Hinzu kommen zum Beispiel Aufwendungen für Speicher und Wärmeverteilung. Bei vielen älteren Gebäuden muss zunächst auch die Gebäudehülle energetisch saniert werden. „Viele Kunden sind überrascht, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien ein Mehrfaches kostet als ein einfacher Kesseltausch. Sie springen dann nach der Angebotseinholung kurzfristig ab“, so Becker. Um dem zu begegnen und die außerordentliche Nachfrage besser steuern zu können, sind viele SHK-Betriebe zu Planungspauschalen übergegangen. Bei einem Einfamilienhaus können diese je nach Angebotsumfang schnell mehrere hundert Euro betragen.


Falsche Vorstellungen gebe es häufig, was die staatliche Förderung betreffe. Die Förderkonditionen seien aktuell sehr gut, meist müsse der Kunde jedoch trotzdem mehr als die Hälfte allein tragen. Trotz der insgesamt deutlich höheren Kosten rät der Verband, die Umstellung auf Erneuerbare langfristig vorzunehmen, wenn dies möglich ist. Becker rät: „Betrachten Sie dies als Investition, die sich je nach Entwicklung der Energiepreise durchaus nach einigen Jahren rechnet.“ Das Handwerk sieht sich ohnehin als langfristiger Akteur, der für Nachhaltigkeit steht.

Um CO2 zu sparen und die Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu reduzieren, empfehlen die Experten des Fachverbandes als schnell umsetzbare Möglichkeit, die Heizungsanlage zu optimieren. Dies ist beispielsweise durch einen hydraulischen Abgleich, den Einbau einer Hocheffizienzpumpe, die Dämmung der Heizungsrohre oder den Einbau großflächigerer Heizkörper realisierbar. All diese Maßnahmen steigern die Effizienz der vorhandenen Heizungsanlage. Es wird Energie und CO2 eingespart und so der Geldbeutel auf Dauer geschont, ohne gleich zigtausende von Euro investieren zu müssen.


Eine erhöhte Nachfrage erfahren nicht zuletzt die Wärmepumpenschulungen, die der Fachverband seit Jahren in seinem Weiterbildungsprogramm anbietet. Zwar sei die Wärmepumpentechnik bereits Teil der Ausbildung, jedoch müssten nun Fachkräfte, die jahrzehntelang Öl- und Gasheizungen eingebaut haben, entsprechend nachqualifiziert werden, erläuterte Becker.

Abrufbar unter: www.fvshkbw.de/presse/presseinformationen


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1. Delegiertenversammlung wählt neuen Vorstand – Saling als Landesinnungsmeister wiedergewählt

04.05.2022

Oliver Saling bleibt für weitere drei Jahre Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen. Die Delegiertenversammlung hat ihn einstimmig wiedergewählt.

Die Delegiertenversammlung des Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen hat am 30.04.2022 einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitglieder bedankten sich bei Vorstand und Geschäftsführung für die Arbeit der vergangenen Legislatur. Der Kurs, den der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen genommen habe, sei der richtige Weg und man sei sehr zufrieden mit den weiteren Entwicklungen, so der Tenor der Delegierten.

„Ich möchte mich bei den Mitgliedern des Vorstands für die jederzeit vertrauensvolle und persönliche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken und freue mich gleichzeitig auf das Engagement der kommenden Legislatur. Weiterhin möchte ich mich für die Wiederwahl und das damit verbundene Vertrauen der Versammlung bedanken.“, sagt Oliver Saling, Landesinnungsmeister des Verbandes.


Neu in den Vorstand gewählt wurde Andreas Ruppert, Innung Worms. Ein großer Dank ging an Rainer Schmitz, Innung Westeifel, der den Vorstand aus persönlichen Gründen verlässt, für sein Engagement, seine Arbeit und Unterstützung.



Künftig gehören nach der Neu- und Wiederwahl des Vorstandes des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen folgende Personen an:


  • Oliver Saling, Innung Mainz, Landesinnungsmeister
  • Dirk Lichtenthäler, Innung Rhein-Westerwald, stellv. Landesinnungsmeister
  • Matthias Baro, Innung Trier
  • Simon Henkel, Innung Bad Kreuznach
  • Reiner Hilger, Innung Ahrweiler
  • Daniel Jansen, Innung Rhein-Westerwald
  • Stefan Korus, Innung Bingen-Ingelheim
  • Friedrich Linn, Innung Simmern
  • Andreas Ruppert, Innung Worms

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SHK-Handwerk trauert um Karl Heinz Notter

06.04.2022

Der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen trauert um seinen langjährigen Landesinnungsmeister und Ehrenlandesinnungsmeister Karl Heinz Notter.

Karl Heinz Notter führte den Fachverband in den Jahren von 1972 bis 1981 und hat bleibende Verdienste bei der Entwicklung der SHK-Verbandsorganisation in Rheinland-Rheinhessen erworben. Für diese Verdienste ernannte der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen bereits im Jahr 1981 zum Ehrenlandesinnungsmeister.


Der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen trauert mit seinen Angehörigen und Weggefährten und wird Karl Heinz Notter in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.


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Heizungsbranche mit Lösungsstrategien für Klimaschutz und Versorgungssicherheit

28.03.2022

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sowie der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) haben gestern im Dialog mit der Bundespolitik Strategien und Lösungsansätze diskutiert, die die Erreichung der ambitionierten Klimaziele im Wärmesektor ermöglichen. Im Rahmen der Deutschen Wärmekonferenz, die auch inhaltlich unter dem Eindruck des Angriff-Kriegs Russlands gegen die Ukraine stand, legte der BDH im Berliner Futurium sein Strategiepapier „Zielbild Wärmemarkt 2045“ vor. Unter dem Motto „alle Register ziehen“ stehen dabei vier Punkte im Mittelpunkt, die Beschleunigung der Heizungsmodernisierung, der Ausbau und die Einbindung erneuerbarer Energien, die Dekarbonisierung der Energieträger im Wärmemarkt und die Steigerung der energetischen Sanierungsrate. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen muss der Ausbau der erneuerbaren Energien inklusive Biomethan und Holzenergie sowie der Markthochlauf von Wasserstoff noch schneller organisiert werden als bisher geplant“, forderte BDH-Präsident Uwe Glock. Dabei gilt es alle technologischen Lösungen einzubeziehen, die einen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele im Wärme- und Gebäudesektor ermöglichen. Nur so wird die Wärmewende unter Berücksichtigung der Heterogenität der Gebäude und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einem Realitätscheck standhalten. Die Verengung des Lösungsraums auf nur wenige Technologien droht den gerade realisierten Marktaufschwung bei den Wärmeerzeugern auszubremsen.


Fachhandwerk für die Erreichung der Klimaziele entscheidend

Eine entscheidende Rolle nimmt dabei das Fachhandwerk ein. In den nächsten zehn Jahren scheiden rund 30 Prozent der heute Beschäftigten ruhestandsbedingt aus dem Erwerbsleben aus. Davon werden die rund 49.000 SHK-Betriebe aufgrund der demografischen Entwicklung aber nur etwa die Hälfte durch Neueinstellungen ersetzen können. Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele im Wärmemarkt zu erreichen, muss aber zwangsläufig die Modernisierungsrate der Heizungen weiter gesteigert werden. Ohne ausreichende personelle Kapazitäten im Heizungsbauerhandwerk ist das in dem angestrebten knappen Zeitraum bis 2030 nicht zu schaffen. Darauf verwies in Berlin der Präsident des ZVSHK, Michael Hilpert. „Entscheidend ist für uns der Faktor Zeit. Wir unterstützen die Klimaziele der Bundesregierung. Wir schaffen auch deren Umsetzung im Wärmemarkt. Aber die zeitlichen Fristen hierfür müssen sich an dem Machbaren orientieren, das heißt an den verfügbaren Fachkräften!“. So rechnet der ZVSHK mit rund 60.000 zusätzlich benötigten Monteuren, um - wie von der Politik gefordert - bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen in Deutschland zu installieren. „Das Heizungsbauerhandwerk ist hochqualifiziert und in der Lage, die zunehmend komplexer werdenden heiztechnischen Systeme kompetent einzubauen und zu warten“, betonte ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. „Aber bei den gesteigerten Anforderungen seitens der Politik brauchen wir als Klimahandwerk auch konkrete Hilfe der Politik, den gesteigerten Fachkräftebedarf zu decken.“ Der ZVSHK erwartet hierzu analog zu der seit Jahren stattfindenden Hochschulförderung Unterstützung der Politik bei der Ausbildungsförderung und Weiterqualifizierung von Fachkräften – etwa durch ein neu zu schaffenden Kompetenzzentrum für Klimahandwerke.


Modernisierungsschub im Jahr 2021

Die Förderkulisse hat zu einer dynamischen Marktentwicklung bei der Heizungsmodernisierung in den vergangenen zwei Jahren geführt. Nach über zwei Dekaden ohne signifikantes Wachstum wurden im Jahr 2021 knapp 930.000 neue Anlagen installiert. Damit kommt man erstmalig in den Bereich von 1 Million Anlagen, die man zur Erreichung der Klimaziele im Gebäude benötigt. Diese Entwicklung muss durch die Verstetigung der Rahmenbedingungen noch weiter ausgebaut werden. Daher forderten die Verbände die Politik auf, die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) finanziell abzusichern und verlässlich fortzusetzen. Diese sei ein Erfolgsmodell und die Menschen seien bei stimmigen Rahmenbedingungen bereit, in moderne Heizungstechnik und damit in Klimaschutz zu investieren.


Beschleunigung der Heizungsmodernisierung auch in Europa

Im Rahmen eines EU-Panels diskutierte die Deutsche Wärmekonferenz auch die europäische Situation. „Was für den deutschen Wärmemarkt gilt, muss sich auch in Europa spiegeln“, forderte MdEP Dr. Markus Pieper. Nicht nur Deutschland, auch die EU als Gesamtes müsse die Modernisierung veralteter Wärmeerzeuger zur Reduktion der Emissionen im Gebäudesektor beschleunigen. „Dies geht unter anderem über die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt“, so der Europapolitiker.

An der Deutschen Wärmekonferenz nahmen rund 200 Vertreter aus Politik, Verbänden, Medien und Industrie teil. Trotz der derzeit großen Herausforderungen durch die noch immer nicht überwundene Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine, ging von der Veranstaltung ein positives Signal aus. „Die innovationsgetriebene Heizungsindustrie bietet bereits heute alle technologischen Lösungen, um die Klimaziele im Wärmesektor umzusetzen. Dazu gehören unter anderem Wärmepumpen, Brennstoffzellen, Brennwerttechnik für den Betrieb mit grünen Gasen und E-Fuels in Verbindung mit Solarthermie, hybride Systeme, Holzzentralheizungen und Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Gemeinsam mit unseren Marktpartnern aus Fachhandwerk und Großhandel müssen diese Systeme nun beschleunigt und unter verstärkter Nutzung CO2-reduzierter und erneuerbarer Energien in den Markt gebracht werden“, fasste BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt zusammen.

Gemeinsame Pressemitteilung BDH, ZVSHK, DG Haustechnik


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Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung ab 20. März

18.03.2022

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung in ihrer jetzigen Fassung läuft am 19. März 2022 aus. Angesichts der jedoch weiterhin sehr hohen Infektionszahlen hat die Bundesregierung beschlossen, die Verordnung neu zu fassen und befristet bis zum 25. Mai 2022 zu verlängern.


Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass die Betriebe abhängig von der jeweiligen betrieblichen Gefährdungslage im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sog. Basisschutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz in ihrem Hygienekonzept festlegen. Bei der Festlegung der Maßnahmen sind insbesondere das regionale Infektionsgeschehen sowie besondere tätigkeitsspezifische Infektionsgefahren zu berücksichtigen. Geeignete Maßnahmen können insbesondere auch den Handlungsempfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie den branchenbezogenen Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger entnommen werden. Zu diesen grundlegenden Maßnahmen zählen insbesondere die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern, Handhygiene, Hust- und Niesetikette, das Tragen medizinischer Masken in von mehreren Personen genutzten Innenräumen und bei Unterschreitung des Mindestabstands sowie das infektionsschutzgerechte Lüften (AHA+L-Regel).


Viele Regelungen bleiben erhalten - andere nicht unbedingt

Etliche Regelungen aus der zuletzt geltenden Fassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bleiben in bekannter Form weitgehend unverändert erhalten:

  1. Auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung sind in einem Hygienekonzept die weiterhin noch erforderlichen Schutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen.
  2. Das betriebliche Hygienekonzept ist den Beschäftigten in geeigneter Weise in der Arbeitsstätte zugänglich zu machen.
  3. Den Mitarbeitenden ist es zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen.

Andere bisher geltende Regelungen sind jetzt nicht mehr zwingend, sondern im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens sowie tätigkeitsspezifischer Infektionsgefahren auf ihre Erforderlichkeit hin vom Arbeitgeber zu prüfen:

  1. Zu prüfen ist, ob den Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, einmal pro Kalenderwoche kostenfrei ein Corona-Test angeboten werden soll.
  2. Um die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen zu reduzieren, ist zu prüfen, welche geeigneten Maßnahmen getroffen werden können. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob die Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten diese in ihrer Wohnung ausführen können.
  3. Geprüft werden soll im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung auch, ob das Tragen medizinischer Gesichtsmasken durch die Beschäftigten erforderlich ist. Falls ja, muss der Arbeitgeber diese bereitstellen.


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